Foto: Grüner Landesverband Sachsen

Festnahme nach Sprengstoffanschlag: Polizei und Justiz müssen den Verfolgungsdruck auf die rechte Szene weiter erhöhen und Straftäter zügig vor Gericht bringen

Nach der Festnahme einer Person, die verdächtig ist, den Sprengstoffanschlag auf eine Dresdner Moschee und das Kongresszentrum Dresden Ende September verübt zu haben, erklärt Valentin Lippmann, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

„Ich bin sehr froh, dass der mutmaßliche Täter endlich gefasst wurde. Den Opfern des Anschlags wird damit hoffentlich die Unsicherheit und Sorge vor einer Fortsetzung der Anschläge genommen werden können.“

„Dass sich heute ein bereits vermutetes fremden- oder islamfeindliches Motiv bestätigt, zeigt, dass Sachsens Polizei und Justiz den Verfolgungsdruck auf die rechte Szene weiter erhöhen und Straftäter zügig vor Gericht bringen müssen, damit derartige Straftaten bereits im Keim erstickt werden.“

„Sollten sich die Verbindungen zu PEGIDA bestätigen, müssen sich all diejenigen, die in dieser sog. Bewegung ein legitimes Anliegen sehen oder diese verharmlost haben, endlich bewusst machen, dass aus Hass und Worten auch schlimmste Straftaten entstehen können. Das ist nun endgültig offenbar geworden.“