Was bleibt nach schwarzer Null und Genderverboten?

Dienstag, 27. Februar 202419:00 Uhr Grüne Ecke, Bischofsplatz 6, Dresden
Gefährdet die Krise des Konservatismus unsere Demokratie?

Der Konservatismus steckt, nicht nur in Deutschland, in der Krise. In einer offenkundigen Melange aus inhaltlicher Selbstentkernung und politischer Selbstradikalisierung, droht die ihm einst zugeschriebene Stabilisierungswirkung für das politische System immer mehr zu erodieren. Doch was zeichnet “den Konservatismus“ abseits dieser Tendenzen überhaupt noch aus? Ist es das Festhalten an der viel beschworenen Leitkultur oder verpassen die konservativen Parteien damit nur, die wirklich wichtigen Reformen anzugehen? Und was bedeutet der Abstieg der Konservativen für den Erhalt unserer liberalen Demokratie?

Genau diese Fragen will ich mit Prof. Dr. Thomas Biebricher diskutieren. In seinem neusten Werk „Mitte/Rechts. Die internationale Krise des Konservatismus“ zeichnet der Politikwissenschaftler ein facettenreiches Bild des Konservatismus nach, zeigt anhand dreier Fallbeispiele (Italien, Frankreich, Großbritannien) die Probleme des Konservatismus auf und unterstreicht gleichzeitig, warum sich anhand einer stabilen konservativen Mitte das Schicksal unserer liberalen Demokratie entscheiden wird.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion.

Prof. Dr. Thomas Biebricher ist Heisenberg-Professor für Politische Theorie, Ideengeschichte und Theorien der Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf politischen Strömungen wie Neoliberalismus oder Konservatismus. 2023 erschien von ihm im Suhrkampverlag „Mitte/Rechts. Die internationale Krise des Konservatismus“.

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